@ alle Anwender mit einem Intel RAID- oder AHCI-System:
Völlig neue Intel AHCI/RAID-Treiber und -Konsole
Intel(R) Rapid Storage-Technologie ersetzt Intel(R) Matrix Storage Manager
(Stand: 26.02.2013)
Changelog:- neu: 32/64bit Intel RST(e) Treiber v12.0.0.1082
- neu: Intel RST(e) Komplettpaket mit Konsolensoftware v12.0.0.1083
- neu: 32/64bit Intel RST(e) Treiber v11.7.1.1001 WHQL
- neu: Intel RST(e) Komplettpaket v11.7.1.1001 WHQL multilingual
- Startbeitrag gekürzt und aktualisiert
Seit Anfang 2009 hat Intel an der Entwicklung eines völlig neuen Treiber- und Software-Technologie zur Unterstützung von Intel RAID- und AHCI-Systemen gearbeitet, das den bekannten "Intel(R) Matrix Storage Manager" dann später komplett abgelöst bzw. ersetzt hat. Am 23.10.2009 wurde die erste Version der RST-Serie fertig gestellt. Die Details stehen
>hier< (leider nur in französischer Sprache).
Der neue Name der AHCI/RAID-Konsolen-Software lautet "Intel(R) Rapid Storage Technology" (Intel RST).
Zunächst war nur eine Beta-Version 9.5.0.1037 der Treiber und der RST-Konsole-Software verfügbar. Am 09.10.2009 erhielt dieser Treiber v9.5.0.1037 das WHQL-Zertifikat, die offizielle Veröffentlichung durch Intel erfolgte jedoch erst am 16.01.2010.
Die neuesten offiziellen Intel RST-Treiber einschließlich des Gesamtpakets mit der aktuellen RST-Konsole lassen sich entweder
>hier< bei ComputerBase oder
>hier< direkt bei Intel finden und herunterladen (im Intel Download-Center braucht man nur "Rapid Storage Technology" in das Downloads-Suchfenster einzugeben).
Wichtiger Hinweis für SSD-Besitzer:
Für die langfristige Nutzung von SSD's ohne Einbruch bei der Performance ist es von großer Bedeutung, dass nach dem Löschen von Dateien die betreffenden Zellen der SSD möglichst schnell wieder nutzbar gemacht werden. Dies erledigt der sogenannte TRIM-Befehl, der von den generischen MS IDE- und AHCI-Treibern der 32/64bit Betriebssysteme ab Win7 und Server 2008 R2 an die SSD weiter gegeben werden. Im Gegensatz zu diesen Betriebssystem-eigenen MS-Treibern unterstützen die Intel MSM-Treiber sowie die ersten RST-Treiber von Intel den TRIM-Befehl nicht. Das hat sich jedoch inzwischen geändert.
Alle verfügbaren Intel RST-Treiber (ab v9.6.0.1014) unterstützen den TRIM-Befehl unter allen Windows Betriebssystemen ab Windows 7 (32/64bit). Sie sind einsetzbar für alle Intel Southbridges ab ICH7, deren SATA Controller im AHCI- oder RAID-Modus laufen.
Funktion sowie Vor- und Nachteile der RST-Konsolen-Software:
Die in allen RST-Komplettpaketen enthaltene und beim Ausführen des Installers automatisch mit installierte RST-Konsolen-Software gibt dem Anwender die Möglichkeit, aus dem Betriebssystem heraus bestimmte Informationen über die an den Intel SATA AHCI/RAID Controllern angeschlossenen Festplatten/SSD's abzurufen und - im Falle eines RAID-Systems - einen RAID-Verbund zu erstellen, zu reparieren oder zu modifizieren. Für den laufenden Betrieb und die Steuerung der Intel AHCI/RAID Controller ist dagegen ausschließlich der gleichzeitig mit installierten RST-Treiber (Name: iaStor.sys) ) verantwortlich.
Daraus ergibt sich, dass für einen fehlerfreien AHCI- bzw. RAID-Betrieb unter Nutzung aller im Treiber implementierten AHCI- bzw. RAID-Features die Installation der RST-Konsole nicht erforderlich ist.
Vorteile der RST-Konsole:- AHCI und RAID: Ablesen bestimmter SATA-Datenträger-Details aus dem Betriebssystem heraus
- nur RAID: Erstellung/Reparatur/Modifikation eines RAID-Verbundes aus dem Betriebssystem heraus
- nur RAID: Aktivierung des sogen. "Write-Back-Cachings" (Erhöhung der Schreib-Performance im RAID-Modus)
Nachteile der RST-Konsole:- Verlängerung der Bootzeit
- zusätzlicher Ressourcen-Bedarf (läuft üblicherweise als Dienst im Hintergrund)
Tips:- AHCI-Anwender, die Wert auf ein schnelles System legen, sollten nur den RST-Treiber integrieren bzw. über den Geräte-Manager installieren, jedoch auf die zusätzliche Installation der RST-Konsole verzichten.
- RAID-Anwendern empfehle ich, zunächst das RST/RST(e)-Komplettpaket zu installieren, nach dem Neustart die RST-Konsole zu starten, das Feature "Write-Back-Caching" zu aktivieren und danach die RST-Software wieder zu deinstallieren. Vorteil: Das "Write-Back-Caching" bleibt aktiviert, ohne dass der RST-Dienst bei jedem Neustart geladen wird und das System ggfls. ausbremst!
Download-Links zu den wichtigsten konventionellen Intel RST-Treibern und der dazu gehörenden RST-Software:
(Hinweis: Die RST-Teiberpäckchen enthalten nur 1 Treiber namens iaStor.sys und sind in der Regel für Intel-Systeme mit einer Southbridge ab ICH7R/M, nicht jedoch für X79-Systeme vorgesehen.)- >32bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v10.1.0.1008 WHQL< (vom 05.11.2010, abgesehen von der 7-Serie und X79 für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M geeignet, letzter WHQL-zertifizierter Intel AHCI-Treiber für ICH8R/M Southbridges)
- >64bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v10.1.0.1008 WHQL< (vom 05.11.2010, abgesehen von der 7-Serie und X79 für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M geeignet, letzter WHQL-zertifizierter Intel AHCI-Treiber für ICH8R/M Southbridges)
- >Intel RST Komplettpaket v10.1.0.1008 WHQL< (bereits von mir extrahiert, mit RST Konsolen-Software vom 25.11.2010)
- >32bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v10.6.0.1002 WHQL< (vom 20.05.2011, abgesehen von der 7-Serie und X79 für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M außer ICH8R/M im AHCI-Modus geeignet)
- >64bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v10.6.0.1002 WHQL< (vom 20.05.2011, abgesehen von der 7-Serie und X79 für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M außer ICH8R/M im AHCI-Modus geeignet)
- >Intel RST Komplettpaket v10.6.0.1002 WHQL< (bereits von mir extrahiert, mit RST Konsolen-Software 10.6.0.1002 vom 07.06.2011)
- >32bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v10.8.0.1003 WHQL< (vom 17.10.2011, abgesehen von der 7-Serie und X79 für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M außer ICH8R/M im AHCI-Modus geeignet)
- >64bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v10.8.0.1003 WHQL< (vom 17.10.2011, abgesehen von der 7-Serie und X79 für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M außer ICH8R/M im AHCI-Modus geeignet)
- >Intel RST Komplettpaket v10.8.0.1003 WHQL< (bereits von mir extrahiert, mit RST Konsolen-Software 10.8.0.1003 vom 11.11.2011)
- >32bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v11.2.0.1006 WHQL< (vom 30.05.2012, für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M außer X79 sowie ICH8R/M und ICH9R im AHCI-Modus geeignet)
- >64bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v11.2.0.1006 WHQL< (vom 30.05.2012, für alle Intel AHCI/RAID-Systeme ab ICH7R/M außer X79 sowie ICH8R/M und ICH9R im AHCI-Modus geeignet)
- >neuestes offiz. Intel RST Komplettpaket v11.2.0.1006 WHQL< (bereits von mir extrahiert, mit RST Konsolen-Software 11.2.0.1006 vom 07.06.2012)
- Weitere Infos und Links zu "gemoddeten" Versionen der Intel RST-Treiber und ggfls. des dazu gehörenden Gesamtpakets einschließlich der RST Konsolen-Software gibt es >hier<.
Download-Links zu den wichtigsten aktuellen Intel RST(e)-Treibern und der dazu gehörenden RST(e)-Software:
(Hinweis: Diese RST(e)-Teiberpäckchen enthalten einen zusätzlichen SCSI-Filter-Treiber namens iaStorF.sys. Sie sind vor allem für aktuelle Intel Chipsätze vorgesehen, nicht jedoch für X79-Systeme.)- >32bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v11.5.12.1002 WHQL< (vom 17.11.2012, im AHCI-Modus nur für Intel Z77-Systeme, im RAID-Modus vermutlich ab ICH8R/M nutzbar)
- >64bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v11.5.12.1002 WHQL< (vom 17.11.2012, im AHCI-Modus nur für Intel Z77-Systeme, im RAID-Modus vermutlich ab ICH8R/M nutzbar)
- >Intel RST(e) Komplettpaket v11.5.12.1002 WHQL< (mit RST(e) Konsolen-Software 11.5.12.1002 vom 21.11.2012)
- >32bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v11.6.2.1002 WHQL< (vom 21.09.2012, für alle Intel AHCI-Systeme ab ICH9M und mit Ausnahme von X79 für alle Intel RAID-Systeme ab ICH8R/M)
- >64bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v11.6.2.1002 WHQL< (vom 21.09.2012, für alle Intel AHCI-Systeme ab ICH9M und mit Ausnahme von X79 für alle Intel RAID-Systeme ab ICH8R/M)
- >Intel RST(e) Komplettpaket v11.6.2.1002 WHQL< (mit RST(e) Konsolen-Software 11.6.2.1002 WHQL vom 28.09.2012)
- >32bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v11.7.1.1001 WHQL< (vom 11.12.2012, für alle Intel AHCI-Systeme ab ICH9M und mit Ausnahme von X79 für alle Intel RAID-Systeme ab ICH8R/M)
- >64bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v11.7.1.1001 WHQL< (vom 11.12.2012, für alle Intel AHCI-Systeme ab ICH9M und mit Ausnahme von X79 für alle Intel RAID-Systeme ab ICH8R/M)
- >Intel RST(e) Komplettpaket v11.7.1.1001 WHQL< (mit RST(e) Konsolen-Software 11.7.1.1001 WHQL vom 20.12.2012)
- >32bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v12.0.0.1082< (vom 22.01.2013, für Intel AHCI/RAID-Systeme mit SATA Controllern ab der 5-Serie außer X79 im RAID-Modus geeignet)
- >64bit Intel RST(e) AHCI/RAID-Treiber v12.0.0.1082< (vom 22.01.2013, für Intel AHCI/RAID-Systeme mit SATA Controllern ab der 5-Serie außer X79 im RAID-Modus geeignet)
- >Intel RST(e) Komplettpaket v12.0.0.1083< (mit RST(e) Konsolen-Software 12.0.0.1083 vom 23.01.2013)
- Weitere Infos und Links zu "gemoddeten" Versionen der Intel RST(e)-Treiber und ggfls. des dazu gehörenden Gesamtpakets einschließlich der RST(e) Konsolen-Software gibt es >hier<.
Download-Links zu den aktuellen, nur für X79-Systeme vorgesehenen Intel RSTe AHCI/RAID-Treibern und der dazu gehörenden RSTe-Software:
(Hinweis: Diese "echten" RSTe-Teiber enthalten ebenfalls einen zusätzlichen SCSI-Filter-Treiber namens iaStorF.sys, sind jedoch ausschließlich für X79 Chipsätze vorgesehen!)- >offiz. 32bit Intel RSTe AHCI/RAID-Treiber v3.2.0.1126 WHQL< (vom 20.06.2012, für AHCI- bzw. RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz)
- >offiz. 64bit Intel RSTe AHCI/RAID-Treiber v3.2.0.1126 WHQL< (vom 20.06.2012, für AHCI- bzw. RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz)
- >Mehrsprachiges offiz. Intel RSTe-Komplettpaket v3.2.0.1135 mit Original-Treibern v3.2.0.1126 WHQL< (mit RSTe Konsolen-Software vom 04.07.2012, bereits extrahiert, nur für Intel X79 Chipsätze geeignet)
- >offiz. 32bit Intel RSTe AHCI/RAID-Treiber v3.5.1.1008 WHQL< (vom 14.09.2012, für AHCI- bzw. RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz)
- >offiz. 64bit Intel RSTe AHCI/RAID-Treiber v3.5.1.1008 WHQL< (vom 14.09.2012, für AHCI- bzw. RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz)
- >Mehrsprachiges offiz. Intel RSTe-Komplettpaket v3.5.1.1009 mit Original-Treibern< (mit RSTe Konsolen-Software v3.5.1.1009 vom 26.09.2012, bereits extrahiert, nur für Intel X79 Chipsätze geeignet)
- >inoffiz. 32bit Intel RSTe AHCI/RAID-Treiber v3.6.0.1086 WHQL für Win7/Vista< (vom 18.10.2012, für AHCI- bzw. RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz)
- >inoffiz. 64bit Intel RSTe AHCI/RAID-Treiber v3.6.0.1086 WHQL für Win7/Vista< (vom 18.10.2012, für AHCI- bzw. RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz)
- >Mehrsprachiges inoffiz. Intel RSTe-Komplettpaket v3.6.0.1094 mit Original-Treibern für Win8/Win7/Vista< (mit RSTe Konsolen-Software v3.6.0.1094 vom 08.11.2012, nur für Intel X79 Chipsätze geeignet)
- Weitere Infos und Links zu "gemoddeten", auch mit anderen Intel Chipsätzen nutzbaren Versionen dieser Intel RSTe-Treiber und der dazu gehörenden Gesamt-Pakete einschließlich der RSTe Konsolen-Software gibt es >hier<.
Die mit WinRAR bzw. 7-Zip erstellten Archive lassen sich leicht entpacken. Die ersten beiden Pakete enthalten nur jeweils die 32bit/64bit SATA AHCI/RAID-Treiber in der jeweiligen Version.
Unterstützte Betriebssysteme und Intel Southbridges:
Nach Angaben von Intel laufen die aktuell verfügbaren Versionen der Intel(R) Rapid Storage-Technologie mit den darin enthaltenen AHCI- und RAID-Treibern unter allen Windows Betriebssystemen ab Windows XP (32/64bit). Es werden - wie bei den letzten Versionen des Intel Matrix Storage Managers - alle AHCI-/RAID-fähigen Intel Southbridges ab ICH7 unterstützt (Hinweis: die offiziellen RST-Treiber ab v10.5 lassen sich auf AHCI-Systemen mit einem ICH8R oder ICH8M Chipsatz wegen fehlender HardwareID's nur im modifizierten Zustand installieren).
Integration der RST-Treiber in ein Windows-Image:
Wie die MSM-Treiber lassen sich natürlich auch die RST-Treiber in alle Betriebssysteme ab Windows XP (32/64bit) mit Hilfe bestimmter Tools wie nLite, vLite, Win Toolkit etc. integrieren. Sie sind jedoch offenbar weniger tolerant als die MSM-Treiber hinsichtlich der Controller-Auswahl, die während der Integration vorzunehmen ist. Dies hat unser User "amigaman" herausgefunden und
>hier< darüber berichtet. Die MSM-Treiber können u.U. auch die bessere Wahl sein, wenn es um die Einbindung eines Intel AHCI- oder RAID-Treibers in eine BartPE-CD geht. Welche Intel AHCI/RAID-Treiber im Falle einer BartPE-Integration empfehlenswert sind, hat unser User Nemo freundlicherweise
>hier< beschrieben.
Wichtige Hinweise für Besitzer von SSD's mit TRIM-Unterstützung:- Für Besitzer eines Intel AHCI-Systems mit einer oder mehrerer SSD's ist von besonderer Bedeutung, dass die 32/64bit Intel RST-Treiber ab v9.6.0.1014 den TRIM-Befehl voll unterstützen (macht die Zellen mit gelöschtem Dateninhalt schnell wieder nutzbar). Insofern besteht für diese Anwender keine Veranlassung mehr, die Windows-eigenen AHCI-Treiber der Fa. Microsoft zu nutzen.
- Nach Angaben von Intel wird der TRIM-Befehl bei Nutzung eines aktuellen RST/RST(e)-Treibers auch dann an die SSD weiter gegeben, wenn der Intel SATA Controller im RAID-Modus läuft. Es ist somit kein Problem mehr, eine SSD parallel mit einem RAID0- oder RAID1-Verbund aus Festplatten zu betrieben. Die SSD bekommt trotzdem volle TRIM-Unterstützung über die Intel RST-Treiber (was bei früheren Versionen der Intel-Treiber nicht der Fall war).
- Die neuesten Intel RST/RST(e)-Treiber ab v11.x.x.xxxx sind jetzt sogar in der Lage, den TRIM-Befehl mit Unterstützung eines "passenden" Intel RAID ROMs (ab v11.x.x.xxxx) an SSD's weiter zu geben, die sich selbst innerhalb eines RAID0-Verbundes befinden. Nachweislich klappt das zur Zeit bereits bei Intel RAID0-Systemen mit einem Chipsatz der 7-Serie (z.B. Z77). Intel arbeitet jedoch nach eigenen Angaben an einer Trim-Unterstützung auch für andere Intel RAID-Systeme.
Wichtige Informationen zu den neuesten RST/RSTe-Treibern (zuletzt aktualisiert am 26.02.2013):- Bedeutung der Intel RAID ROM bzw. der EFI "SataDriver" Version (= Bestandteile des Mainboard-BIOS)
Für eine optimale Funktion der Intel SATA Controller im RAID-Betrieb ist nicht nur der jeweils verwendete Intel RAID-Treiber, sondern auch das im Mainboard-BIOS vorhandene Intel RAID ROM-Modul verantwortlich. Gerade bei älteren Rechnern/Notebooks kann es zu Problemen kommen, wenn die Versionen des Intel RAID ROMs und des verwendeten Intel RST-Treibers nicht zueinander "passen", d.h. möglichst aus dem gleichen Entwicklungs-Strang stammen. Möglicherweise gilt das auch für Systeme, bei denen der Intel SATA Controller nicht im RAID-, sondern im AHCI-Modus läuft.
Wie unser User FLCL >hier< berichtete, ließ sich der offizielle Intel AHCI-Treiber v10.1.0.1008 bei ihm erst nach einer Aktualisierung des Intel RAID ROM-Moduls installieren.
Es könnte also durchaus sein, dass Besitzer bestimmter Intel AHCI/RAID-Systeme, deren Mainboard-BIOS noch eine zur MSM-Serie gehörende Intel RAID ROM-Version enthält, nicht in der Lage sind, die neuesten Intel RST-Treiber zu nutzen.
Wer Probleme bei der Installation des Intel RAID- bzw. AHCI-Treibers aus der v10.x oder v11.x Serie hat, sollte daher unbedingt die Technologie (MSM oder RST) und die Version der Intel RAID ROM-Komponente seines Mainboard-BIOS überprüfen. Sie wird bei allen Intel RAID-Systemen während des Bootvorgangs kurz angezeigt (unter Umständen muss vorher das OEM Boot-Logo im BIOS deaktiviert werden). Anwender mit einem Intel AHCI-System müssen ggfls. vorübergehend im BIOS die Intel SATA Controller auf "RAID" setzen. Während des darauf folgenden Bootvorgangs wird dann die in ihrem Mainboard-BIOS enthaltene Intel RAID ROM-Version kurz angezeigt. Wem das zu schnell geht, muss während des Bootvorgangs die entsprechenden Tasten (in der Regel STRG+I) drücken, um so die sogenannte "Intel RAID Configuration Utility" aufzurufen. AHCI-User müssen nach dem erneuten Reboot dann die SATA Controller im BIOS wieder auf "AHCI" setzen (und ggfls. die Boot-Reihenfolge der Festplatten überprüfen).
Solange der Mainboard-Hersteller kein neues BIOS mit der entsprechenden Intel RST RAID ROM-Version zur Verfügung stellt, bleibt den betroffenen Anwendern nur die Möglichkeit, ein aktuelles RAID ROM-Modul in das zum Mainboard passende aktuelle BIOS mit einem geeigneten Tool manuell hinein zu flashen. Das sollten jedoch nur versierte Anwender tun, die sich mit so etwas auskennen und vorher entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen.
Hinweis: Eine ausführliche Anleitung für das Flashen eines Intel RAID ROM-Moduls in ein vorhandenes Phoenix, Award, AMI oder AMI UEFI Mainboard-BIOS findet Ihr in >diesem< Thread.
- Probleme mit "Hängern" im laufenden Windows-Betrieb bei der Nutzung aktueller RST-Treiber
Viele Besitzer von SSD's, die einen Intel RST-Treiber der Serie v10.x oder 11.x nutzen und vorher keinen älteren Intel MSM- oder RST-Treiber installiert hatten, klagen über "Hänger" im laufenden Betrieb, die sich manchmal nur durch Drücken der Reset-Taste beenden lassen. Besonders davon betroffen ist offenbar die Kombination von Crucial C300 SSD's und dem neuesten Intel P67 Chipsatz ("Sandy Bridge"). Es war wiederum FLCL, der mich auf >diesen< sehr interessanten Thread im FORUMDELUXX aufmerksam machte, in dem eine Lösung für dieses Problem angeboten wird. Angeblich hören die "Hänger" bei den betroffenen SSD's schlagartig auf, wenn man durch einen entsprechenden Registry-Eintrag eine bestimmte Energiespar-Option (das "Link Power Management" = LPM) abgeschaltet hat. Nach Ansicht des Autors hat Intel den in älteren AHCI/RAID-Treibern üblichen LPM-Abschaltmechanismus bei SSD's bei den neuesten RST-Treibern der v10.x.x.xxxx Serie fallen gelassen. Betroffenen SSD-Besitzern sei der Startbeitrag des verlinkten Threads wärmstens zur Lektüre empfohlen.
- Abwechselnde Nutzung von Intel's herkömmlichen RST-Treibern (bis v11.2.x.x.xxxx) und den neuen RST(e)-Treibern (ab v11.5.x.x.xxxx)
Grundsätzlich können alle Nutzer eines Intel AHCI- oder RAID-Systems ab ICH7R/M frei entscheiden, ob sie einen der bisher üblichen RST-Treiber (enthält nur 1 echten Treiber namens iaStor.sys) oder die gleichzeitig mit 2 verschiedenen Treibern (iaStorA.sys und iaStorF.sys) arbeitenden neuen RSTe-Treiber nutzen wollen. Nach meiner Erfahrung laufen die aktuellen Intel SATA AHCI- und RAID-Controller mit beiden Treibertypen (RST und RSTe) sehr gut, d.h. stabil und schnell. Eine generelle Empfehlung, welcher Treibertyp (RST oder RSTe) im Einzelfall für bestimmte Anwender oder Systeme vorteilhafter ist, kann ich nicht geben, weil die individuellen Unterschiede der Systeme zu groß sind. Mit anderen Worten: Anwender, die ihr Intel AHCI/RAID-System ihren Bedürfnissen entsprechend optimal nutzen wollen, rate ich dazu, beide Treibervarianten (RST und RSTe) auszuprobieren und dann ggfls. die Performance mit einem Benchmark-Test zu vergleichen. Unter der Voraussetzung, dass der im System arbeitende AHCI- oder RAID Controller vom jeweiligen Treiber unterstützt wird, stellt der Wechsel vom RST-Treiber zu den RSTe-Treibern kein Problem dar und lässt sich in der Regel jederzeit wieder rückgängig machen.
Zu beachten ist jedoch, dass offenbar bei den derzeit verfügbaren RSTe-Treibern nach deren Deinstallation noch bestimmte Einträge über den SCSI-Filtertreiber iaStorF.sys in der Registry verbleiben und unter Umständen die Performance des anschließend genutzten RST AHCI/RAID-Treibers "ausbremsen" können. Einzelheiten dazu und eine Anleitung zur Lösung dieses "Problems" könnt Ihr im Beitrag Nr. 699 dieses Threads (>Link<) finden.
Tips:- Bevor man einen Wechsel von einem RST-Treiber zu einem RST(e)-Treiber (oder umgekehrt) durchführt, sollte unbedingt die ggfls. installierte Software "Intel Rapid Storage Technologie" über die Systemsteuerung > "Programme" deinstalliert und ein Neustart des Computers durchgeführt werden.
- Wenn man auf der Suche nach dem "besten" Intel AHCI- oder RAID-Treiber sowohl Treiber aus der RST-Serie (letzte Version: 11.2.0.1006) als auch aus der RST(e)-Serie (Version 11.5.x.x.xxxx oder höher) ausprobieren möchte, empfiehlt es sich, zuerst den/die RST-Treiber zu installieren und zu testen. Erst danach sollte man dann irgendeine Version aus der RST(e)-Serie (ab v11.5.x.x.xxxx) installieren und testen. Auf diese Weise vermeidet man eine Verfälschung der Testergebnisse, die auf den zuvor genutzten, jedoch unter Umständen nicht ordnungsgemäß deinstallierten SCSI-Filtertreiber zurück zu führen ist (siehe oben).
Aussehen der RST-Steuerung:
So sieht die RST-Konsole aus, nachdem man die Software gestartet hat (hier: v12.0.0.1083):
Bereich "Verwalten":
Hinweis: Im Bereich "Verwalten" befindet sich die für Nutzer eines RAID-Systems wichtige Option, das "Write-Back-Caching" zu aktivieren und damit die Schreib-Performance erheblich zu steigern. Die entsprechende Stelle habe ich rot markiert.
Bereich "Leistung" (neu ab v12.x.xxxxx):
Hinweis: In diesem völlig neuen Bereich lassen sich wichtige Energie- und Cache-Optionen direkt auswählen, die man ansonsten umständlich suchen muss. Die Stellen habe ich rot markiert.
Und hier sind vergrößerbare Screenshots von den anderen Bereichen der RST-Konsole (von links nach rechts: "Voreinstellungen", "Hilfe" und "Info"):
Performance der aktuellen Intel RST/RST(e)-Treiber:
Generell lässt sich sagen, dass die Fa. Intel ihre aktuellen RST/RST(e)-Treiber für den Einsatz unter folgenden Bedingungen optimiert hat:
- bevorzugte Datenträger: SSDs
- bevorzugte Intel Southbridges: Intel SATA AHCI und RAID Controller der aktuellen Intel Chipsätze
- bevorzugtes Betriebssystem: Windows 7 oder - noch besser - Windows 8
Es ist daher nicht verwunderlich, dass es keinen "optimalen" AHCI- bzw. RAID-Treiber gibt, der auf allen Intel-Systemen die besten Ergebnisse hinsichtlich der Performance und der Stabilität erzielt. Im Endeffekt muss jeder Besitzer eines Intel-Systems selbst herausfinden, welcher der vielen zur Auswahl stehenden AHCI- bzw. RAID-Treiber für sein spezielles System am besten geeignet ist.
Mit meinem Intel Z77-System habe ich im Februar 2013 nach einander verschiedene zu dem Zeitpunkt aktuelle AHCI- und RAID-Treiber unter jeweils gleichen Bedingungen einem Benchmark-Vergleichstest unterzogen.
Die Ergebnisse sind zwar nicht so ohne weiteres auf andere Systeme übertragbar, können jedoch ggfls. dem unerfahrenen Anwender bei der Suche nach dem "passenden" AHCI- bzw. RAID-Treiber behilflich sein.
A. Aktuelle AHCI-Treiber im Benchmark-Vergleich (Testergebnisse vom 24.02.2013)
Im Rahmen dieses Tests habe ich auf einer 128 GB Crucial M4 SSD im EFI-Modus das Betriebssystem Windows 8 Pro x64 frisch aufgesetzt und anschließend den zunächst laufenden MS-eigenen AHCI-Treiber STORAHCI.SYS durch verschiedene Intel RST- und RST(e)-Treiber ersetzt.
Um möglichst Praxis-nahe Rahmenbedingungen zu schaffen, wurden alle Tests auf der Systempartition C durchgeführt. Während des Tests liefen im Hintergrund die üblichen Standard-Anwendungen (Win8 Defender als Virenscanner, alle standardmäßig aktivierten Dienste etc.).
Folgende AHCI-Treiber wurden von mir getestet:
- Win8-eigener Standard AHCI-Treiber (STORAHCI.SYS)
- Intel RST Treiber v11.2.0.1006 WHQL (letzter Intel AHCI-Treiber aus der RST-Serie)
- Intel RST(e) Treiber v11.7.1.1001 WHQL
- Intel RST(e) Treiber v12.0.0.1082
Hier sind die Benchmark-Ergebnisse:
(von links nach rechts: 1. MS AHCI-Treiber, 2. Intel RST v11.2.0.1006, 3. Intel RST(e) v11.7.1.1001, 4. Intel RST(e) v12.0.0.1082
Bewertung der Ergebnisse:
Im Gegensatz zu dem im
RAID-Modus durchgeführten Vergleichstest (siehe unten) waren die Performance-Unterschiede bei meinem System im
AHCI-Modus äußerst gering und liegen praktisch alle im üblichen Streubereich bei der Durchführung von Benchmark-Tests.
Insofern würde ich bei der Wahl des für mich "besten" AHCI-Treibers eher andere Kriterien (z.B. Stabilität, Unterstützung aktueller Features) heran ziehen.
Zur Zeit nutze ich die Intel RST(e)-Treiber v12.0.0.1082 WHQL und bin damit sehr zufrieden.
B. Aktuelle RAID-Treiber im Benchmark-Vergleich (Testergebnisse vom 04.01. und 19.02.2013)
Auch diese Tests wurden mit meinem Intel Z77-System durchgeführt, das Betriebssystem war ebenfalls Windows 8 Pro x64. Abgesehen von der Änderung des SATA-Modus bestand der einzige Unterschied zum AHCI-Vergleichstest darin, dass bei diesen Tests 2 x 256 GB Samsung 840 Pro SSDs verwendet wurden, die zu einem RAID0 verbunden worden waren.
Getestet wurden von mir die folgenden Intel RAID-Treiber:
- Intel MSM v8.6.0.1022 (= Win8-eigener Standard-RAID-Treiber)
- Intel RST Treiber v11.2.0.1006 WHQL (letzter Intel RAID-Treiber aus der RST-Serie)
- Intel RST(e) Treiber v11.7.1.1001 WHQL
- Intel RST(e) Treiber v12.0.0.1082
Hier sind die Ergebnisse:
(von links nach rechts: 1. Intel MSM v8.6.0.1022, 2. Intel RST v11.2.0.1006, 3. Intel RST(e) v11.7.1.1001, 4. Intel RST(e) v12.0.0.1082)
Wie man an den Ergebnissen unschwer erkennen kann, waren bei meinem System die "alten" RST-Treiber v11.2.0.1006 hinsichtlich der Performance den deutlich aktuelleren RST(e)-Treibern v11.7.1.1001 und v12.0.0.1082 weit überlegen.
Bei der Bewertung der Ergebnisse sollte jedoch folgendes berücksichtigt werden:
- Im praktischen Alltagsbetrieb sind die gemessenen Unterschiede praktisch nicht zu bemerken.
- Den neuen RST(e)-Treibern gehört die Zukunft, denn Intel hat die Entwicklung der RST-Treiber eingestellt.
- Da die SSDs ohnehin außerordentlich schnell sind, kommt es bei der Auswahl der Treiber weniger auf ein paar Benchmark-Scores mehr oder weniger, sondern auf die Stabilität und die unterstützten Features an.
Viel Spaß und Erfolg mit der neuen Generation von Intels RAID-/AHCI-Treibern
wünscht Euch
Dieter (alias Fernando)