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Fernando

Easy RAIDer

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Tuesday, November 11th 2008, 6:01pm

Intel SATA AHCI/RAID-Treiber einbinden - Anleitung und Hilfe für XP/W2k3 (32/64bit)

@ alle Besitzer eines PC mit einem Intel S-ATA oder Raid-System:

Vorbemerkung:
In der Vergangenheit habe ich mich viel mit NVIDIA's nForce RAID-Systemen und den problematischen nForce Controller-Treibern beschäftigt und entsprechende Installationsanleitungen geschrieben (auch für dieses Forum). Wenn ich die in den verschiedenen Foren gestellten Fragen richtig interpretiere, besteht jedoch auch bei Besitzern eines PC's mit Intel-Chipsatz und S-ATA Festplatten mit oder ohne RAID ein erheblicher Informationsbedarf.
Weil ich selbst seit einiger Zeit Besitzer eines PC's mit einem Intel S-ATA-RAID-System bin und damit bereits einige Erfahrungen sammeln konnte, habe ich mich entschlossen, nun auch eine Anleitung für die Einbindung der Intel Controller-Treiber in eine bootfähige Windows CD zu schreiben und einen entsprechenden Thread für Rückfragen und Erfahrungsberichte bei der Anwendung zu starten.

Hier ist sie:

Integration der Intel AHCI- und RAID-Treiber
mit nLite


Anleitung für die Betriebssysteme
Windows XP und Server 2003 (32/64bit)

(Stand: 24.03.2012)


Changelog:
  • neu: Intel Chipsatz-"Treiber" v9.3.0.1020 WHQL vom 16.01.2012 (extrahiert und vorbereitet für die XP-Integration)
  • neu: 32/64bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v11.1.0.1006 WHQL vom 01.02.2012 (für Intel ICH7R/ICH7M/ICH9M/ICH10R/5-Serie/6-Serie/7-Serie Chipsätze, nicht für X79)
  • neu: 32/64bit Intel RST AHCI/RAID-Treiber v11.1.0.1006 mod vom 01.02.2012 (für alle Intel Chipsätze ab ICH7R/M außer X79)
  • neu: Intel RST-Komplett-Paket v11.1.0.1006 WHQL vom 29.02.2012 mit RST-Konsolen-Software v11.1.0.1006


Kurzanleitung für Intel S-ATA AHCI- und RAID-Systeme
(für ungeduldige Anwender, Voraussetzung: PC/Notebook mit Intel ICH7-10 oder 5-Serie Chipsatz)

Wenn beim Versuch, XP/W2k3 (32/64bit) zu installieren, die Festplatte(n) nicht erkannt wird/werden, führt folgendes Vorgehen fast immer zum Erfolg:
  1. aktuelle Version von nLite hier herunterladen und installieren (.NET Framework 2.0 oder höher nötig)
  2. je nach zu installierendem Betriebssystem eins der folgenden Treiber herunterladen und entpacken:
    >32bit Intel AHCI/RAID-Treiber v8.9.8.1005 mod von Fernando< (für Windows XP oder Windows Server 2003)
    >64bit Intel AHCI/RAID-Treiber v8.9.8.1005 mod von Fernando< (für Windows XP x64 oder Windows Server 2003 x64)
  3. Ordner namens "XPCD" bzw. "W2k3CD" erstellen und Inhalt der Original-XP/W2k3-CD hinein kopieren
  4. nLite starten > als Quelle auf erstellten Ordner verweisen > Schaltflächen "Treiber" und "Bootfähiges ISO Image" wählen
  5. im Bereich "Treiber" den Knopf "Einfügen" drücken > "einzelner Treiber" > auf den Inhalt des o.g. Treiber-Ordners verweisen
  6. auf irgendeine der angezeigten INF-Dateien doppelklicken
  7. im sich öffnenden Popup-Fenster (s. Bild weiter unten) mit STRG+A alle Controller markieren > "OK" drücken
  8. nLite die ISO-Datei direkt auf eine Leer-CD brennen lassen
  9. von der erstellten CD booten, Zielpartition auswählen, formatieren (schnell mit NTFS) und XP installieren - fertig!.



Ausführliche Anleitung mit Erläuterungen


Problembeschreibung:
Viele Besitzer eines PC's mit Intel-Chipsatz und S-ATA Festplatte(n) kennen das Problem:
Wenn man Windows 2000, Windows XP (32/64bit) oder Windows Server 2003 (32/64bit) installieren will, scheitert dies in der Regel bereits kurz nach dem Setup-Start, weil die S-ATA Festplatte(n) bzw. das eingerichtete Intel RAID-System nicht erkannt wird. Das liegt daran, dass die genannten Betriebssysteme und deren Setup-Routine die heute üblichen Intel-Controller und deren Fähigkeiten (AHCI bzw. RAID) nicht kennen und keine passenden Treiber "an Bord" haben.
Damit das nicht passiert, werden die passenden Controller-Treiber üblicherweise zu Beginn der Installation des Betriebssystems nach Drücken der F6-Taste von einer entsprechend vorbereiteten Treiber-Diskette geladen.
Das F6/Floppy-Verfahren ist zwar relativ einfach in der Anwendung, es funktioniert jedoch nur dann, wenn der Rechner über ein Disketten-Laufwerk verfügt (was bei modernen PC's nicht mehr die Regel ist). Darüber hinaus hat dieses "antiquierte" Verfahren folgende Nachteile:
  1. Man muss zu Beginn der Installation des Betriebssystems höllisch aufpassen, dass man zum richtigen Zeitpunkt die F6-Taste drückt.
  2. Die F6/Disketten-Methode ist lästig, weil man die Treiber während des Windows-Setups 2mal laden muss.
  3. Disketten sind nur nur sehr langsame, sondern gleichzeitig äußerst unzuverlässige Datenträger. Es passiert relativ häufig, dass bestimmte Dateien vom Laufwerk falsch oder überhaupt nicht gelesen werden können. In allen diesen Fällen scheitert dann die Installation des Betriebssystems.
Als Alternative zum F6/Disketten-Verfahren bietet sich die Integration der notwendigen Controller-Treiber in die bootfähige Installations-CD/DVD des Betriebssystems an.
Die manuelle Integration der Controller-Treiber ist für den Normalanwender recht kompliziert und fehlerträchtig (es müssen diverse Dateien editiert, geändert, kopiert und ggfls. komprimiert werden). Häufig merkt man erst beim Scheitern der Installation des Betriebssystems, dass man bei der Treiberintegration etwas falsch gemacht hat.

Problemlösung:
Das Tool nLite bietet seit der Version 1.0 Final für Besitzer eines Intel S-ATA- oder Raid-Systems eine enorme Verbesserung und Vereinfachung bei der Erstellung einer bootfähigen XP, W2k und W2k3 CD/DVD mit integrierten Controller-Treibern.
Wenn man nLite für die Treiberintegration nutzt, braucht man nichts mehr zusätzlich "per Hand" zu machen (kein Kopieren von Dateien, kein Erstellen von Verzeichnissen, kein Editieren von SIF- oder OEM-Dateien). Am Ende erstellt nLite vollautomatisch eine bootfähige CD, die eine perfekt funktionierende Installation des Betriebssystems auf einem Intel S-ATA/RAID-System ohne F6/Disketten-Methode erlaubt.
Mit nLite lassen sich sogar Controller-Treiber erfolgreich einbinden, die nicht oder noch nicht von Microsoft digital signiert sind (WHQL-Zertifizierung fehlt). Dies ist durch ein spezielles nLite-Verfahren zur Unterdrückung der MS-eigenen Standard-IDE-Treiber gelungen.

Informationen zur Notwendigkeit des Ladens/Einbindens der Intel Controller-Treiber:
  • Vista und Windows7 als neueste Windows-Betriebssysteme enthalten bereits alle notwendigen Intel Controller-Treiber, um die derzeit aktuellen Intel S-ATA-Systeme (AHCI oder RAID) bereits zu Beginn der Installation zu erkennenen und deren Fähigkeiten zu nutzen. Aus diesem Grunde ist eine Einbindung bzw. das Laden der Treiber bei Vista oder Windows 7 (x86 und x64) in der Regel nicht erforderlich.
  • Keines der vor Windows 2000 veröffentlichten Windows Betriebssysteme (von Windows 3.11 bis Windows ME) unterstützen die aktuellen Intel S-ATA und S-ATA-RAID Controller. Es gibt dafür auch keine entsprechenden Treiber.
  • Für Windows 2000 gibt es zwar ältere Intel Controller-Treiber, diese arbeiten mit den aktuellen Intel S-ATA/RAID Controllern jedoch nur sehr eingeschränkt.
  • Die Betriebssysteme Windows XP (Home/Pro/MCE) und Windows Server 2003 unterstützen die aktuellen Intel Controller voll, wenn die von Intel bereit gestellten Controller-Treiber geladen/eingebunden sind. XP (ab SP2) und W2k3 (ab SP1) sind sogar in der Lage, ohne zusätzliche Treiber moderne S-ATA-Festplatten zu erkennen und als IDE-Festplatten anzusprechen. Das gilt jedoch nicht, wenn im BIOS bei der "IDE-Konfiguration" die erweiterten S-ATA Controller-Funktionen AHCI (Abkürzung für "Advanced Host Controller Interface") aktiviert sind, oder wenn die S-ATA-Platten zu einem RAID ("Redundant Array of Independent Disks") verbunden sind. In beiden Fällen erkennt die Setup-Routine die im PC vorhandenen und an den Intel Controllern angeschlossenen S-ATA-Festplatten erst nach dem Laden oder Einbinden der entsprechenden Intel Controller-Treiber.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einbindung der Intel S-ATA AHCI/RAID-Treiber:
  • Die S-ATA-Festplatten müssen an den Intel S-ATA-Ports der Hauptplatine angeschlossen sein.
    Hinweis: Viele Intel-Boards haben zusätzlich zu den Intel SATA-Ports noch S-ATA-Anschlüsse mit Controllern anderer Hersteller (z.B. JMicron oder Marvell). Wenn die Festplatte/SSD, auf die das Betriebssystem installiert werden soll, nicht an einem Intel SATA-Port angeschlossen ist, muss anstelle des Intel Textmode-Treibers der zum Chip des genutzten SATA Controllers "passende" Textmode-Treiber des Chip-Herstellers (JMicron oder Marvell) integriert werden. Wenn trotzdem der in diesem Fall völlig "falsche" Intel-Treiber integriert wird, führt die anschließende XP-Installation zum BSOD. AHCI/RAID-Treiber von JMicron und Marvell könnt Ihr zB. im Startbeitrag >dieses< Threads finden.
  • Das BIOS der Hauptplatine sollte up-to-date sein (wird im Internet auf den Support-Seiten des Mainboard-Herstellers angeboten).
  • Im BIOS müssen die Intel SATA-Ports, mit denen die Festplatte(n) verbunden ist/sind, hinsichtlich der beabsichtigten SATA-Nutzung der Controller ("IDE"="LEGACY", "AHCI" oder "RAID") korrekt gesetzt sein. Die SATA-Einstellungen befinden sich in der Regel im BIOS-Bereich "Integrated Peripherals".
  • Das Powermanagement ACPI sollte im BIOS aktiviert sein (ist in der Regel bereits als Standard so eingestellt).
  • Als Quelle für die Bearbeitung mit nLite sollte eine unbearbeitete fehlerfreie Original-CD des Betriebssystems (mit oder ohne Service Pack) genommen werden.
  • Das CD/CD-ROM-Laufwerk sollte einwandfrei funktionieren.
  • Wenn das Betriebssystem auf einem Intel RAID-Verbund installiert werden soll, muss dieses RAID mit Hilfe der "Intel MSM bzw. RST RAID Option ROM Utility" (i.d.R. aufzurufen über <Strg+I> oder F10) korrekt konfiguriert sein.


1. Vorbereitung der Integration

Man nimmt das Tool nLite in der aktuellen Version (Download: >diese< Seite aufrufen, auf den Link klicken und anschließend "Datei speichern" drücken) und legt sich die Treiber zurecht, die man gerne integrieren möchte.
Die Wahl der richtigen Intel Textmode-Treiber hängt in erster Linie vom zu installierenden Betriebssystem ab. Auf den jeweiligen Intel Chipsatz der Hauptplatine kommt es bei der Treiberauswahl in der Vorbereitungsphase weniger an, weil die neuesten Intel Controller-Treiber praktisch alle aktuellen Intel S-ATA AHCI/RAID Controller unterstützen, sofern die Southbridge mindestens einen ICH7R bzw. ICH7M Chip besitzt.

Vorbereitung der aktuellen Intel Textmode-Treiber:
Anwender, die eines der oben genannten Betriebssysteme installieren wollen, sollten sich die aktuellen Treiber herunterladen, die bereits für die spätere Integration vorbereitet sind (siehe weiter unten). In dem jeweiligen 32/64bit Treiber-Paket befinden sich alle erforderlichen Intel Controller-Treiber für alle Windows-Betriebssysteme ab Windows XP und alle gängigen Intel Chipsätze von ICH7 bis ICH10 (einschließlich der Mobile/Laptop-Versionen).
Hinweise:
  • Die gleichen Treiber, jedoch zusammengepackt mit der entsprechenden Software sind übrigens auch im Gesamtpaket der "Intel(R) Rapid Storage-Technologie" enthalten, das vom Chipsatzhersteller Intel >hier< - wenn auch oft mit zeitlicher Verzögerung - offiziell angeboten wird. Wer die neueste Version der "Intel(R) Rapid Storage-Technologie" sucht, sollte einen Blick auf >diese< Seite werfen (der Download-Knopf ist jeweils ganz rechts). Die EXE-Datei des Pakets wird jedoch erst nach der erfolgreichen Installation des Betriebssystems benötigt und ist für die Integration der Treiber ungeeignet.
    Achtung: Auf keinen Fall sollte man versuchen, das Gesamtpaket (die EXE-Datei) der "Intel(R) Rapid Storage-Technologie" (oder des Vorgängers, des "Intel(R) Matrix Storage Managers") zu diesem Zeitpunkt durch einen Doppelklick auszuführen, denn dadurch wird nicht nur eine Extraktion der Komponenten, sondern in der Regel auch eine für den vorgesehenen Zweck völlig unsinnige Installation der Treiber und der Software ausgelöst (die dann häufig mit einer Fehlermeldung endet).
  • Weitere Infos über die verschiedenen AHCI- und RAID-Treiber von Intel sowie über die Unterschiede zwischen Intels "Matrix Storage Manager" (MSM) und Intels "Rapid Storage-Technologie" (RST) gibt es >hier<.


Das weitere Vorgehen hängt davon ab, ob es sich bei dem zu installierenden Betriebssystem um die 32- oder 64-bit-Ausführung handelt, denn beide Varianten (32bit/64bit) benötigen entsprechend unterschiedliche (32bit/64bit) Controller-Treiber.
Für die spätere Integration empfehle ich - je nach Einzelfall - einen der nachfolgend beschriebenen und verlinkten Textmode-Treiber:

A) Windows XP (Home/Pro/MCE) und Windows Server 2003 (32bit)
  • offizielle 32bit Intel AHCI/RAID-Treiber aus der RST-Serie:
    Wer einen Laptop oder einen Computer mit einer halbwegs aktuellen Intel Southbridge (ICH7R/ICH7M/ICH9M/ICH10R/5-Serie/6-Serie/7-Serie außer X79) besitzt und seine SATA-Festplatte(n) oder SSD('s) im AHCI- oder RAID-Modus nutzen will, sollte sich dieses kleine Treiber-Päckchen herunterladen, das alle für die spätere Integration notwendigen Dateien des offiziellen 32bit Intel Textmode-Treibers enthält:
    >32bit Intel RST Textmode-Treiber v11.1.0.1006 WHQL< (offizieller 32bit Intel AHCI/RAID-Treiber der RST-Serie vom 01.02.2012)
    Dieser Treiber ist für fast alle derzeit verfügbaren Intel Southbridges ab ICH7R/ICH7M im AHCI- bzw. RAID-Modus geeignet.
    Ausnahme: Anwender mit einem Intel ICH8R, ICH9R oder ICH8M AHCI-System oder einem Intel X79 Chipsatz können diesen Treiber nicht nutzen, weil die entsprechenden HardwareID-Einträge in den INF- und OEM-Dateien fehlen.

  • modifizierte Version des 32bit Intel AHCI/RAID-Treibers v11.1.0.1006:
    >32bit Intel RST Textmode-Treiber v11.1.0.1006 mod von Fernando< ("gemoddeter" offizieller 32bit Intel AHCI/RAID-Treiber der RST-Serie vom 01.02.2012)
    Dieser Treiber unterstützt zusätzlich zum zuvor genannten offiziellen Treiber auch ICH8R/ICH8M/ICH9R sowie ICH8/ICH9/ICH10 (ohne "R" oder "M") Southbridges, sofern die Intel SATA Controller im BIOS auf "AHCI" gesetzt sind.

  • modifizierter 32bit Intel AHCI/RAID-Treiber aus der MSM-Serie:
    Obwohl Intel ICH8, ICH9 und ICH10 Southbridges (ohne "M" oder "R" hinter der Zahl) offiziell nur für den "IDE Mode"-Betrieb vorgesehen sind, haben einige Mainboard-Hersteller im BIOS die Möglichkeit vorgesehen, die Intel SATA Controller auf "AHCI" zu setzen. Da Intel's offiziellen Textmode-Treiber diese speziellen Controller jedoch nicht unterstützen, benötigen die Anwender für den AHCI-Betrieb einen entsprechend modifizierten Treiber, der sich hier herunterladen lässt:
    >32bit Intel MSM Textmode-Treiber v8.9.8.1005 mod von Fernando< (modifizierter 32bit Intel AHCI/RAID-Treiber der MSM-Serie vom 05.04.2010)
    Dieser Treiber unterstützt alle Intel Southbridges ab ICH6R bzw. ICH6M sowie zusätzlich ICH8/ICH9/ICH10 (ohne "M" oder "S") Southbridges, jedoch keine Intel Southbridges der 6-Serie ("Sandy Bridge" Boards) und X79 Serie.
    Wichtige Hinweise:
    • Im Gegensatz zur neuen RST-Serie scheinen die Treiber der inzwischen ausgelaufenen MSM-Serie wesentlich toleranter hinsichtlich der Controller-Auswahl zu sein, die während der Integration vorzunehmen ist. Dies hat unser User "amigaman" herausgefunden und >hier< darüber berichtet. Insofern ist dieser modifizierte MSM-Treiber u.U. auch dannn die bessere Wahl, wenn der Anwender entweder den auf seinem Board verbauten Intel SATA Controller nicht genau kennt oder eine XP-CD erstellen möchte, die für verschiedene Intel AHCI/RAID-Systeme verwendbar ist.
      OffTopic-Hinweis: Die MSM-Treiber sind übrigens auch die bessere Wahl, wenn es um die Einbindung eines Intel AHCI- oder RAID-Treibers in eine BartPE-CD geht, bei Verwendung eines RST-Treibers gibt es in der Regel einen BSOD. Wie im Falle einer BartPE-Integration zu verfahren ist, hat Nemo freundlicherweise >hier< beschrieben.
    • Aufgrund der von mir vorgenommen Modifikatation der den Treiber begleitenden Textdateien besitzt dieser AHCI-/RAID-Treiber keine digitale Signatur mehr. Das Fehlen des WHQL-Zertifikats hat jedoch keine negativen Auswirkungen auf seine Funktion. Wie üblich erfolgt die Nutzung der von mir bearbeiteten Treiber auf eigene Gefahr.
    • Wer den von mir "gemoddeten" aktuellen MSM-Treiber Treiber nicht nehmen will und wem die fehlende Unterstützung einiger Intel Southbridges (s. oben) nichts ausmacht, kann sich den Original-Treiber v8.9.8.1005 mit WHQL-Zertifikat >hier< herunterladen.

  • nur für X79 Chipsätze: aktuelle Version der 32bit Intel AHCI/RAID-Treiber aus der RST-Serie: (Hinweis: RSTe-Treiber sind unbrauchbar für die Installation von XP 32bit!):
    >32bit Intel RST Textmode-Treiber v10.5.2.1010 für X79< (32bit Intel AHCI/RAID-Treiber der RST-Serie vom 27.10.2011, nur für X79 Chipsätze geeignet)
    Diese 32bit RST-Treiber der v10.5 Serie sind von Intel speziell für AHCI/RAID-Systeme mit X79 Chipsatz entwickelt worden. Im Gegensatz zu den RSTe-Treibern kann dieser Treiber für die Installation von Windows XP (32bit) genutzt werden.

B) Windows XP x64 oder Server 2003 x64 (64bit)
  • offizielle 64bit Intel AHCI- und RAID-Treiber aus der RST-Serie:
    Hier gibt es den für die spätere Integration in eine 64bit-Version von XP oder W2k3 geeigneten AHCI- bzw. RAID-Treiber (empfehlenswert für alle Intel Southbridges ab ICH7R/ICH7M - mit Ausnahme von ICH8R, ICH8M, ICH9R und X79):
    >64bit Intel RST Textmode-Treiber v11.1.0.1006 WHQL< (offizieller 64bit Intel AHCI/RAID-Treiber der RST-Serie vom 01.02.2012)

  • modifizierte Version des 64bit Intel AHCI/RAID-Treibers v11.1.0.1006:
    >64bit Intel RST Textmode-Treiber v11.1.0.1006 mod von Fernando< ("gemoddeter" 64bit Intel AHCI/RAID-Treiber der RST-Serie vom 01.02.2012)
    Dieser Treiber unterstützt zusätzlich zum zuvor genannten offiziellen Treiber auch ICH8R/ICH8M/ICH9R sowie ICH8/ICH9/ICH10 (ohne "M" oder "S") Southbridges , sofern die Intel SATA Controller im BIOS auf "AHCI" gesetzt sind.

  • modifizierter 64bit Intel AHCI/RAID-Treiber aus der MSM-Serie:
    Dieser spezielle 64bit-Treiber kann hier heruntergeladen werden:
    >64bit Intel MSM Textmode-Treiber v8.9.8.1005 mod von Fernando< (modifizierter 64bit Intel AHCI/RAID-Treiber der MSM-Serie vom 05.04.2010)
    Hinsichtlich der Verwendbarkeit und der digitalen Signatur gilt für die 64bit-Treiber prinzipiell das Gleiche wie für die 32bit-Variante (s. oben).
    Die 64bit-Version des Originaltreibers mit WHQL-Stempel gibt es >hier<

  • nur für X79 Chipsätze: aktuelle Version der 64bit Intel AHCI/RAID-Treiber aus der RSTe-Serie:
    >64bit Intel RSTe Textmode-Treiber v3.0.1.7016 WHQL< (64bit Intel AHCI/RAID-Treiber der RSTe-Serie vom 19.12.2011, nur für X79 Chipsätze geeignet)
    Diese AHCI/RAID-Treiber gehören zur neuen "Intel(R) Rapid Storage Technology Enterprise Edition" (RSTe-) Serie und unterstützen in der Original-Fassung nur AHCI/RAID-Systeme mit einem Intel X79 Chipsatz!

Das heruntergeladene und zum jeweiligen Zweck "passende" Treiber-Päckchen braucht nur mit einem Tool wie WinRar oder 7-Zip entpackt und irgendwo auf der Festplatte gespeichert zu werden. Damit ist bereits alles für die spätere Integration vorbereitet.

Zum Abschluss der Vorbereitungen brauchen nur noch die Dateien des Betriebssystems für die Bearbeitung auf die Festplatte gebracht zu werden. Dazu legt man irgendwo einen Ordner z.B. mit dem Namen "XPCD" an und kopiert den gesamten Inhalt der Original-CD in diesen Ordner.
Wichtig: Die für die Bearbeitung vorgesehene Quelle darf nicht bereits (z.B. von nLite) bearbeitet sein.


2. Bearbeitung der Quelldateien mit nLite

Nach Beendigung der im vorigen Punkt beschriebenen Vorbereitungen kann nLite gestartet und mit der Bearbeitung der Quell-CD-Dateien begonnen werden.
  1. nLite-Startbildschirm:
    Als Erstes erscheint der Willkommen-Bildschirm von nLite. Hier braucht nur die Sprache (z.B. "Deutsch") ausgewählt zu werden.
    > "Weiter" klicken.
  2. Pfad zur XP-Quelle:
    Im nächsten Fenster muss der Pfad zum Ordner eingegeben werden, in den man zuvor den Inhalt der Quell-CD kopiert hat (z.B. C:\XPCD). Danach erkennt nLite nicht nur das Betriebssystem, sondern auch die genaue Version (mit Angabe des bereits integrierten Service Packs).
    > "Weiter" klicken.
  3. Vorlagen (Dateien "Letzte Session.ini"):
    Von der Möglichkeit, hier die Protokolldatei namens "Letzte Session.ini" einer vorherigen nLite-Bearbeitung zu laden oder zu importieren, sollte man auf keinen Fall Gebrauch machen, weil andernfalls der Erfolg der späteren XP-Installation gefährdet ist.
    Ganz wichtig: Wenn die Bearbeitung mit nLite erneut gestartet wird oder aus irgend einem Grunde wiederholt wird bzw. werden muss, sollte die Prozedur immer von vorn neu begonnen werden, d.h. mit einer frisch von der Original-CD kopierten Quelle und ohne das Laden der Vorlage (Letzte Session.ini) von einer früheren nLite-Bearbeitung!
    > "Weiter" klicken.
  4. Aufgaben:
    Nun erscheint das Auswahlfenster mit verschiedenen Aufgaben, die nLite erledigen kann. Von den zur Auswahl stehenden Optionen müssen auf jeden Fall im Bereich "Integrieren" die Schaltflächen "Treiber" und im Bereich "Erstellen" die Schaltfläche "Bootfähiges ISO Image" angeklickt werden. Alle anderen Möglichkeiten, die nLite bietet, sind optional (das heißt: sie können, müssen aber nicht gewählt werden).
    Tip: Anfänger sollten von nLite nur die Integration des aktuellen Service Packs (sofern noch nicht geschehen), die Integration der Intel Controller-Treiber und die Erstellung der ISO-Datei durchführen lassen. Das erhöht die Chance einer anschließend erfolgreichen XP-Installation erheblich.
    > "Weiter klicken.

Hinweise zur Integration der Intel Textmode-Treiber:
  • Beim Erscheinen der Aufgabe "Treiber" klickt man auf den Knopf "Einfügen", wählt am einfachsten die Option "einzelner Treiber" und verweist auf den Inhalt des zuvor vorbereiteten Controller-Treiber-Ordners.
  • nLite zeigt nun 2 Dateien mit der Erweiterung INF an (IAAHCI.INF und IASTOR.INF). Nach dem Klick auf eine der beiden Dateien (egal welche) erscheint bei Verwendung des z.Zt. aktuellen Intel-Treibers das folgendes Popup-Fenster, in dem alle zur Auswahl stehenden Intel Controller aufgeführt sind:

  • Aus dieser Liste können/sollen die Anwender nunmehr die für ihr jeweiliges System "passenden" Controller durch Klicken auf den jeweiligen Controller befindlichen Kästchen aussuchen.
    Wichtig: Es ist dabei gleichzeitig die Markierung mehrerer Controller möglich und ggfls. auch sinnvoll (STRG-Taste gedrückt halten)!.
    Wer die genaue Bezeichnung der Intel S-ATA und RAID Controller seiner Hauptplatine nicht kennt, kann dies dem Handbuch entnehmen.
    Dabei ist grundsätzlich folgendes zu beachten:
    1. Besitzer eines Intel S-ATA-RAID-Systems sollten den zu ihrem Chipsatz (ICH7/8/9/10) und Computer (Desktop, Mobile oder Server) passenden (oder ggfls. alle aufgeführten) "SATA RAID Controller" markieren.
    2. Wer kein RAID hat, sollte keinen der zur Auswahl stehenden "SATA RAID Controller", sondern nur den/die in Frage kommenden "SATA AHCI Controller" markieren.
    3. Anwender mit einem Intel X79 Chipsatz-System und an den Intel SATA-Ports angeschlossenen Festplatte(n)/SSD('s) müssen im AHCI-Modus den "Intel(R) C600 Series Chipset SATA AHCI Controller" und im RAID-Modus den "Intel(R) C600 Series Chipset SATA RAID Controller" markieren (und nichts anderes!).
    4. Besitzer eines PC's sollten sich auf die Controller konzentrieren, bei denen in der Klammer ganz rechts der Begriff "Desktop" steht, während der Begriff "Mobile" für die Verwendung im Notebook (=Laptop) steht.
    Tip:
    Wem das alles zu kompliziert ist oder wer die genaue Bezeichnung seines Intel SATA AHCI- bzw. RAID-Controllers nicht in Erfahrung bringen kann, sollte im Zweifel nicht irgendwelche, sondern alle zur Auswahl gegebenen Controller markieren. Nach meiner Kenntnis ergeben sich daraus zumindest im Falle der Verwendung eines Intel Textmode-Treibers der MSM-Serie (siehe Abschnitt "Vorbereitung der Integration") keine Probleme, denn
    1. alle aufgeführten Controller verwenden exakt den gleichen Treiber und
    2. das zu installierende Betriebssystem identifiziert den eingebauten Intel Controller innerhalb der Installationsroutine spätestens bei der Hardware-Erkennung und installiert ihn dann auch mit Hilfe des integrierten Treibers.

Damit ist die Integration der Intel Controller-Treiber seitens des Anwenders erledigt. Sofern keine anderen Treiber integriert werden sollen,
> "Weiter" klicken.

Hinweise zur Integration von "normalen" PnP-/Gerätetreibern:
  • Im nLite-Aufgabenbereich "Treiber" können (müssen jedoch nicht) die aktuellen Treiber für die im PC eingebaute Hardware (z.B. Ethernet-Chip, Soundchip etc) und für die an den PC angeschlossenen Geräte (z.B. Drucker, Scanner etc.) eingebunden werden.
  • Es bietet sich an, bei dieser Gelegenheit vor allem die aktuellen Intel Chipsatz-"Treiber" zu integrieren, die für die Steuerung zahlreicher Systemgeräte der verschiedenen Intel Chipsätze verantwortlich sind (es sind keine echten Treiber, sondern nur Informations-Dateien). Das aktuelle und für praktisch alle Intel Chipsätze verwendbare Komplett-Paket (genannt "INF Update Utility") kann man hier oder - mit zeitlicher Verzögerung - hier direkt vom Chiphersteller Intel herunterladen. Wer die Intel Chipsatz-"Treiber" sofort nach der Installation des Betriebssystems zur Verfügung haben will, sollte das Paket herunterladen. Nach dem Entpacken kann dann der Inhalt des Ordners "All" als PnP-Treiber problemlos integriert werden.
    Noch bequemer geht es, wenn man gleich ein Päckchen nimmt, das von vornherein nur die "Treiber" (= Inhalt des "All"-Ordners) enthält. Es lässt sich >hier< herunterladen.
    Es genügt, bei der Einbindung mit nLite nach dem Entpacken des Pakets auf irgendeine der dort zahreich vorhandenen INF-Dateien zu klicken (egal welche), denn nLite wird sowieso alle im betreffenden Ordner befindlichen "Treiber"-Dateien auf die spätere CD bringen.

> "Weiter" klicken.

Fertigstellung und Brennen der ISO-Datei:
  • Erst wenn alle gewählten nLite-Aufgaben vom Anwender abgearbeitet sind, werden - nach einer ausdrücklichen Bestätigung - die gewünschten Aktionen einschließlich der Treiber-Integration von nLite durchgeführt. Am Ende erstellt nLite aus dem nunmehr fertigen Bearbeitungsordner eine ISO-Datei.
  • Aus dieser ISO-Datei kann nun mit nLite oder mit einem Brennprogramm (z.B. Nero) ganz einfach eine bootfähige CD erstellt werden (bei Nero Burning ROM in der oberen Menüleiste auf "Rekorder" gehen, auf "Image erstellen..." klicken und auf die Iso-Datei verweisen - fertig!).


3. Hinweise für die spätere Installation

Die Erstellung einer einwandfreien bootfähigen CD mit integrierten Intel S-ATA/RAID-Treibern garantiert leider nicht in allen Fällen eine auf Anhieb gelingende Installation des Betriebssystems.
Neben zahllosen denkbaren Hardware-Defekten (einschließlich fehlerhafter Kabel) kommen dafür vor allem folgende Ursachen in Frage:
  • Integration eines nicht zum Betriebsystem passenden Treibers, z.B. durch Verwechslung der 32bit- und 64bit-Treiberversion
    Die irreführende Fehlermeldung lautet dann "Die Datei XYZ.SYS ist beschädigt" (english: "the file xyz.sys is corrupt").
  • nicht ordnungsgemäß konfiguriertes und als bootfähig gesetztes RAID
  • nicht korrekt im BIOS beim Punkt "HARD DISK BOOT PRIORITY" gesetzte Bootreihenfolge der im System vorhandenen Festplatten (nicht zu verwechseln mit der "normalen" Boot-Reihenfolge CDROM/Festplatte/Floppy)
    Bei RAID-Systemen sollte das RAID bei der Festplatten-Bootreihenfolge im BIOS an erster Stelle stehen.
  • Verwendung eines CD/DVD-Laufwerks, das an einem der Intel S-ATA Controller hängt
    Es gibt Probleme, wenn die SATA-Controller im BIOS auf AHCI- oder RAID-Betrieb gesetzt sind. Abhilfe: Optische S-ATA Laufwerke sollten an einem der JMicron-Ports angeschlossen werden, die im IDE-Modus laufen.
  • Vorhandensein weiterer Festplatten außerhalb des RAID-Verbundes
    Abhilfe: Alle Nicht-Raid-Festplatten sollten vor Beginn der Installation abgeklemmt und erst nach erfolgreicher Installation des Betriebssystems wieder mit dem Mainboard verbunden werden.
  • gesteckte und vergessene USB-Sticks, Floppys oder Memory-Cards (vor Beginn der Installation herausziehen!)


Wichtige Hinweise:
  1. Wer während der Bearbeitung mit nLite die Aufgabe "Unbeaufsichtigte Installation" bearbeitet und dort irgendwelche Angaben macht (und sei es nur das Eingeben des Namens oder des CD-Keys) muss die Intel Controller-Treiber integrieren und darf sie nicht über F6/Diskette laden. Andernfalls "vergisst" das Windows Setup die zuvor erfolgreich geladenen Treiber!
  2. Das Gleiche kann übrigens auch passieren, wenn man als Quelle für die nLite-Bearbeitung keine Original-CD, sondern eine bereits (z.B. mit nLite) bearbeitete Version des Betriebssystems verwendet.
    Daraus ergibt sich, dass man im Falle des späteren Scheiterns der XP/W2k-Installation niemals den bereits von nLite bearbeiteten Quellordner weiterbearbeiten, sondern stattdessen den Prozess mit einer frisch kopierten Original-Quelle von vorne starten sollte.
  3. Wenn die Intel Textmode-Treiber eingebunden sind, darf - trotz entsprechender Aufforderung auf dem Bildschirm - nicht F6 gedrückt werden (sonst passiert das Gleiche wie unter Punkt 1).


4. Installation der Intel RAID-Software

Während der Installation des Betriebssystems werden zwar alle erforderlichen aktuellen Intel SATA/RAID-Treiber installiert (sofern sie in die CD integriert waren), trotzdem empfiehlt es sich insbesondere für RAID-Nutzer, nach erfolgreicher Installation des Betriebssystems die Konsole-Software der "Intel(R) Rapid Storage-Technologie" (siehe >hier<) zu installieren, um jederzeit Zugriff auf die AHCI- bzw. RAID-Konsole zu bekommen.
Wer das Software-Paket noch nicht hat, kann die neueste offizielle Version der Intel(R) Rapid Storage-Technologie" >hier< bei Intel bekommen.
Hinweis: Die Pakete für alle Versionen von Windows XP (Home, Prof, MCE, x64) und Windows 2003 (32/64bit) sind völlig identisch . Es ist also völlig egal, ob man das Paket für Windows XP Home oder für irgend ein anderes der aufgeführten Betriebssysteme herunterlädt.
Weil Intel seine Download-Seiten nicht immer auf dem neuesten Stand hat, lohnt sich auch ein Blick auf >diese< Seite, denn dort findet man die aktuellste Version des zum integrierten Treiber passenden Konsolen-Pakets am ehesten (der Download-Knopf ist jeweils ganz rechts).
Zusätzlich habe ich die zu den integrierten RST- bzw. RSTe-Treibern "passende" Version des jeweiligen Gesamtpakets (mit 32/64bit Treibern und RST- bzw. RSTe-Konsolen-Software) für Euch hochgeladen.
Hier sind die Download-Links:Im Unterschied zu den bei Intel verfügbaren EXE-Dateien lassen sich die von mir hochgeladenen Pakete ganz leicht entpacken, weil ich das jeweilige Original-Paket zuerst extrahiert und dann erst als RAR-Archiv hochgeladen habe.


Das war es - ich hoffe, dass es auch bei Euch klappt!

Viel Erfolg wünscht
Fernando
@ alle Besitzer eines Systems mit NVIDIA nForce Chipsatz:
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rs90

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Tuesday, November 11th 2008, 8:28pm

Intel SATA- und RAID-Treiber einbinden - Anleitung und Hilfe für XP/W2k3 ist jetzt im Wiki zu finden. *DECLARE*

Ich hoffe es gefällt dir so Fernando :)
Das Bild habe ich drin aber die Anhänge nicht, aber da lasse ich mir noch was einfallen.

Fernando

Easy RAIDer

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Tuesday, November 11th 2008, 8:43pm

@ rs90:

Das hast Du gut gemacht, danke!

Gruß
Fernando
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Thursday, November 20th 2008, 10:12pm

PERFEKT

hallo zusammen!!!

das war die erste beschreibung, bei der XP auf anhieb die festplatten erkannt hatte. vielen dank für eure mühen!!

gruß vader *BRAVO*

Fernando

Easy RAIDer

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Thursday, November 20th 2008, 10:22pm

Na, das freut den Autor der Anleitung natürlich.
Vielen Dank für die Rückmeldung!

Gruß
Fernando
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rs90

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Sunday, November 30th 2008, 11:36am

Hi Fernando,

du schreibst ja unter 4. Installation der Intel RAID/AHCI-Software das man noch diese Software installieren sollte. Bei mir kommt da aber immer nur ein Fehler:

Quoted


Dieses System erfüllt nicht die Mindestanforderungen für die Installation der Software.
Setup wird abgebrochen.


System:
Chipsatz: i945G/GZ (Rev. A2)
Southbridge: 82801GB (ICH7/R)

Im Geräte Manger steht aber AHCI-Multiprozessor-PC, also müsste es doch eigentlich gehen, oder?

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Sunday, November 30th 2008, 12:14pm

Im Geräte Manger steht aber AHCI-Multiprozessor-PC, also müsste es doch eigentlich gehen, oder?


Ich glaube du verwechselst da etwas. ACPI ist das Advanced Configuration and Power Management Interface also ein Standard für die Energieverwaltung von PCs. AHCI ist das Advanced Host Controller Interface für SATA also so etwas wie ATA bei IDE. Hast du einen RAID-Controller oder nur AHCI?

rs90

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Sunday, November 30th 2008, 12:27pm

Ich habe nur AHCI, Raid ist mir zu kompliziert und brauche ich auch nicht.

Im Geräte Manager steht tatsächlich ACPI-Multiprozessor-PC und nicht AHCI, habe ich mich wohl verlesen :-[

Fernando

Easy RAIDer

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Sunday, November 30th 2008, 4:14pm

Hi Fernando,
du schreibst ja unter 4. Installation der Intel RAID/AHCI-Software das man noch diese Software installieren sollte. Bei mir kommt da aber immer nur ein Fehler:

Quoted

Dieses System erfüllt nicht die Mindestanforderungen für die Installation der Software.
Setup wird abgebrochen.
Das Gesamtpaket des Intel Matrix Storage Managers ist in erster Linie für Intel RAID-Systeme vorgesehen, denn mit der Konsole des Managers lässt sich das RAID bei laufendem Betriebssystem überwachen und ggfls. reparieren.

Wenn Du im BIOS kein RAID aktiviert hast, lässt sich das Paket nicht installieren (weil es dann auch praktisch nutzlos ist).

Die andere Frage zum "AHCI-Multiprozessor-PC" hat ja rs90 bereits beantwortet.

Gruß
Fernando
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rs90

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Sunday, November 30th 2008, 4:18pm

Achso also brauche ich das nicht, danke dir Fernando *THANK*

Ich hatte das so verstanden das man die auch bei nur AHCI installieren sollte, sollte man vielleicht noch dazu schreiben das die nur benötigt wird wenn man ein Raid hat.

Fernando

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Monday, December 1st 2008, 9:20am

Ich hatte das so verstanden das man die auch bei nur AHCI installieren sollte, sollte man vielleicht noch dazu schreiben das die nur benötigt wird wenn man ein Raid hat.
Bis vor kurzer Zeit hatte ich auch gedacht, dass die Konsole für RAID- und AHCI-Systeme gedacht und verwendbar ist, aber offenbar lässt sich das Gesamtpaket des Intel Matrix Storage Managers nur installieren, wenn ein Intel RAID vorhanden ist.
Um den Nicht-RAID-Nutzern unnötige Installationsversuche zu ersparen, habe ich diese Passage meiner Anleitung geändert.

Gruß
Fernando
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mj084

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Monday, December 1st 2008, 10:56am

kann ich bestätigen mit dem installationsabbruch auf nur ahci einstellungen, was mich jedoch wundert, dass manche vorinstalliert laptops die ich in der hand hatte den manager drauf hatten.
muss wohl erst mit der alten version so sein...
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Monday, December 1st 2008, 9:21pm

Quoted from "Readme von Intel"

The Intel(R) Matrix Storage Manager is designed to provide
functionality for the following Storage Controllers:
RAID Controllers:
- Intel(R) ICH8M-E/ICH9M-E SATA RAID Controller
- Intel(R) ICH8R/ICH9R/ICH10R/DO SATA RAID Controller
- Intel(R) ESB2 SATA RAID Controller
- Intel(R) ICH7MDH SATA RAID Controller
- Intel(R) ICH7R/DH SATA RAID Controller

AHCI Controllers:
- Intel(R) ICH10D/DO SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH10R SATA AHCI Controller
- Intel(R) EP80579 SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH9M-E/M SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH9R/DO/DH SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH8M-E/M SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH8R/DH/DO SATA AHCI Controller
- Intel(R) ESB2 SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH7M/MDH SATA AHCI Controller
- Intel(R) ICH7R/DH SATA AHCI Controller



Vielleicht können auf einem System mit AHCI nur neue Treiber installiert werden, also ein Update, weil die eigentlichen Treiber ja schon während des Windows-Setups installiert worden sind und der Rest des Treiber-Packets für AHCI nicht benötigt wird. Weiter unten steht jedenfalls noch mal ausdrücklich das der Installer für beide Systeme, RAID und AHCI, ist.

@mj084: Bei vorinstallierten Systemen wird doch häufig ein Image direkt auf die Platte aufgespielt. Ob die Hersteller da zwischen RAID und AHCI Systemen unterscheiden? Dann wird wohl aus Kostengründen überall, dasgleiche Image aufgespielt.

Fernando

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Monday, December 1st 2008, 11:16pm

@ andreas:

Danke für die Hinweise.
Der Text der "Readme"-Datei besagt übrigens nur, dass die genannten Controller vom Intel Matrix Storage Manager unterstützt werden. Daraus kann aber nicht geschlossen werden, dass für alle Controller auch die Konsole bereitgestellt wird. Immerhin enthält das Paket ja auch die Treiber, und die sind für die Funktionalität verantwortlich.
@ alle Besitzer eines Systems mit NVIDIA nForce Chipsatz:
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Tory

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Saturday, December 13th 2008, 10:31am

Hallo Nliters,

nach dem ich mit Vista 64 keinen Erfolg hatte, habe ich es mit xp 64 versucht. Leider scheitert es an den Raidtreiber. Ich habe zwar alle intergriert, die gehen könnten, dennoch wurde keine Festeplatte gefunden.

Habe ein Abit IP35 Pro (Intel P35-ICH9R). Ich bräuchte eingentlich, den Treiber für die 64bit Version (Intel IP35 Pro Intel P35-ICH9R), kann sie jedoch nicht finden. Kann jemand helfen.

*SCRATCH*

Fernando

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Saturday, December 13th 2008, 10:43am

@ Tory:

1. Für die Installation von Vista x64 brauchst Du keine Treiber zu laden. Dein Intel ICH9R RAID-System wird vom Betriebssystem Vista (32/64bit) erkannt und voll unterstützt.
2. Zu Deiner vergeblichen Suche nach der 64bit-Version der XP-Treiber für Intel ICH9R-Chipsätze: Hast Du meine Anleitung wenigstens mal überflogen? Sowohl in der Kurzanleitung als auch in der ausführlichen Anleitung sind die Direktlinks zu den von Dir gesuchten 64bit-Textmode-Treibern enthalten.

Viel Erfolg bei der weiteren Suche wünscht
Fernando
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Tory

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Saturday, December 13th 2008, 12:06pm

Danke für Deine schnelle Antwort.

1.Das mit Vista war kein Raidproblem, vielmehr brachte ich meine Hd3870 nicht zum laufen, obwohl ich die richtigen Treiber erst nach der Installation installiert habe.

2. Ich habe kurz deine Anleitung überflogen, wie man die Treiber mit nlite integriert, weiß ich ja. Mir ging es nur darum die richtigen zu finden. Konnte jetzt aber feststellen, dass deine 64 bit treiber die sein könnten die ich brauche. Wollte nur sichergehn. *COMEHERE*

Fernando

Easy RAIDer

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Saturday, December 13th 2008, 12:18pm

@ Tory:

Alles klar!
Binde die von mir verlinkten 64bit-Treiber ein und wähle den Intel ICH9R AHCI RAID Controller, wenn das Popup-Fenster erscheint. Dann klappt es mit der anschließenden XP x64 Installation auf Dein RAID-System.

Viel Erfolg wünscht
Fernando
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Monday, December 22nd 2008, 5:13pm

Hallo,

ich habe folgendes Problem. Ich möchte XP SP3 32-Bit auf meiner externen USB Platte installieren. Aktuell habe ich Vista 64-Bit auf meiner SATA/AHCI Platte installiert. Das würde ich dann nach der XP-Installation auch gerne wieder nutzen können (auch wenn ich es erst wieder nach dem XP-Setup neuinstallieren müsten - wäre egal). Mein Mainboard ist ein Gigabyte x38 DS5 (Intel 775 Sockel). Da der XP Setup grundsätzlich meine externe USB-Platte erkennt und auch die Setup-Datein kopiert, habe ich da schonmal kein Problem. Allerdings bekommt ich nach dem ersten Neustart einen Bluescreen (STOP 0x0000007b Fehler) was darauf schließen lässt, das er mit den SATA-Platte dann wohl doch Probleme hat (die werden übrigens auch nciht beim Setup mit aufgelistet). Also habe mit Hilfe der Anleitung und den Treibern der Gigabyte HP (motherboard_driver_sataraid_intel_bootdisk_32) mir einen neue XP SP3 CD erstellt. Jetzt werden auch meine SATA/AHCI Platten erkannt. Doch auch nach dem Neustart wieder Bluescreen (gleiche Fehler). Außerdem kann ihc danach nicht mehr von meiner Vista Platte starte (bis ich die Bootreparatur von der Vista DVD mache).

Meint ihr mit den in der Anleitung aufgelisteten Treibern läuft es besser? Denke nicht, oder? Mach ich sonst noch was falsch?

Wäre cool wenn jeman eine Idee hat. ist es vielleicht besser auf meine IDT-Notebook eine XP-Installation auf der USB-Platte zu machen und diese dann an meinem PC anzuschließen? Aber dann muss ich ja sicher auch einige umkonfiguriern um die dann hier zum laufen zu bringen... hmm :(

Danke und Gruß PDT

g-force

Gunnar

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20

Monday, December 22nd 2008, 5:19pm

Willkommen @ German-nLite!

Ist dein PC denn überhaupt in der Lage, von der USB-Platte zu booten?
Ich persönlich wurde kein OS auf eine externe USB-Platte installieren,
eine Partitionierung der internen HDD ist sicher die bessere Wahl.
"Von all den Dingen, die mir verloren gegangen sind, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen."

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21

Monday, December 22nd 2008, 5:24pm

Danke :)

Ja ist in der lage davon zu booten ... es bootet ja auch erst .. man sieht den XP Start Bildschirm und dann kommt erst der Bluescreen ... :(

g-force

Gunnar

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22

Monday, December 22nd 2008, 5:34pm

Scheint dann doch ein Treiberproblem zu sein, da ist Fernando besser informiert.
Daß der Bootsektor überschrieben wird, ist normal, kann man mit EasyBCD
(unter dem hoffentlich irgendwann laufenden XP) bequem reparieren.
"Von all den Dingen, die mir verloren gegangen sind, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen."

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Monday, December 22nd 2008, 5:36pm

Na dann warte ich mal auf seine Antwort.

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24

Monday, December 22nd 2008, 7:10pm

Habs hinbekommen ... hab die externe Platte einfach mal über eSata angeschlossen und siehe da alle funktioniert, so wie ichs wollte :)

Fernando

Easy RAIDer

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25

Monday, December 22nd 2008, 8:36pm

Na dann warte ich mal auf seine Antwort.
Das hat sich dann ja wohl erübrigt.

Habs hinbekommen ... hab die externe Platte einfach mal über eSata angeschlossen und siehe da alle funktioniert, so wie ichs wollte :)
Na prima, dass es geklappt hat.
Jetzt brauchst Du nur noch den Vista-Bootloader zu reparieren (mit EasyBCD oder durch Booten von der Vista-DVD).

Gruß
Fernando
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M_P_E

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Monday, December 22nd 2008, 8:42pm

Hi Fernando,

es gibt ne neue Version von Intel Chipsatz Treibern, hier. Version 9.1.0.1012 WHQL vom 4th December 2008. Evtl. von Interesse für dich.

gruß

Fernando

Easy RAIDer

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Monday, December 22nd 2008, 9:00pm

@ M_P_E:
Danke für den Hinweis und den Upload.

Die neue Version 9.1.0.1012 der Intel Chipsatz-Treiber hatte ich schon bei Station-Drivers gesehen. Da die "INF-Treiber" für die Installation von XP und W2k3 (32/64bit) überhaupt nicht erforderlich sind und Intel immer nur wenige INF-Dateien tatsächlich aktualisiert (bei meinem System hat das Update zu keiner Änderung geführt), werde ich den in meiner Anleitung enthaltenen Link zu den "INF-Treibern" erst ändern, wenn die neue Version von Intel offiziell angeboten wird.

Gruß
Fernando
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bvolk

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Monday, January 12th 2009, 6:18pm

Ich hatte die zusätzlichen Festplatten leider schon installiert

Hallo Ferdinando
Erstmal super Beitrag, hat mir immerhin geholfen meinen Fehler zu lokalisieren - glaub ich.
Ich habe einen Server 2003 mit Raid. Der hat schon funktioniert. Dann habe ich zwei zusätzliche SATA-Platten dazugefügt hat auch funktioniert. Dann wollte ich den Windows 2003 server neuinstallieren. Die Installation habe ich dann abgebrochen, weil er das Raid nicht erkannt hat.
Jetzt will ich ihn nicht mehr neuinstallieren. Beim Booten läuft der Rechner aber in einen Bluescreen ausser ich gehe beim Booten in F11 BootMenu und wähle Windows 2003 Server und nicht Windows 2003 Server setup wie defaultmässig angezeigt ist.
Soll ich denn nun die Platten deaktivieren und nochmal die Serverinstallation anfangen und abbrechen
oder kann ich diese Bootmenu ändern
oder hilft das alles nichts und der Fehler liegt ganz wo anders?
Gruß Bixi

Fernando

Easy RAIDer

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Monday, January 12th 2009, 6:45pm

@ bvolk:

Zunächst mal heiße ich Dich herzlich willkommen im German-nLite Forum.

Nun zu Deiner Frage:
Es ist überhaupt kein Problem, den Bootmenü-Eintrag "Windows Server 2003 Setup" dauerhaft wegzubekommen, indem Du die entsprechende Zeile in der Datei C:\boot.ini löschst. Das kannst Du entweder im Explorer machen (vermutlich musst Du vorher bei den "Ordneroptionen" die Anzeige von Systemdateien und versteckten Dateien einschalten) oder über Rechtsklick auf "Arbeitsplatz" > "Eigenschaften" > "Erweitert" > "Starten und Wiederherstellen" > "Einstellungen" > Systemstart" > "Bearbeiten".

Die anderen Fragen sind:
Warum willst Du jetzt plötzlich das Betriebssystem nicht mehr neu installieren?
Läuft Deine bisher genutzte W2k3-Partition nicht (mehr) einwandfrei?
Wohin wolltest Du jetzt W2k3 neu installieren? Auf eine andere Partition oder wolltest Du das vorhandene Betriebssystem W2k3 ersetzen?
Möglicherweise war die Installation bereits soweit vorangeschritten, dass auch andere Dateien und Verzeichnisse auf die Platte kopiert worden sind.
An Deiner Stelle würde ich mit Hilfe von nLite eine W2k3-CD mit integrierten "richtigen" RAID-Treibern erstellen und dann die Installation des Betriebssystems von vorne beginnen (Booten von der CD, Drücken irgendeiner Taste und dann die Zielpartition im Schnellverfahren mit dem NTFS-Dateisystem formatieren).
Die nachträglich eingebauten Festplatten, soweit sie vom BIOS erkannt worden sind, brauchst Du nicht zu deaktivieren.

Gruß
Fernando
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bvolk

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Monday, January 12th 2009, 7:12pm

Hallo Fernando,
Vielen Dank!
ich bin gerade nicht im Büro, werde das morgen aber gleichmal probieren.
Ich wollte ursprünglich den Server neu aufsetzen, weil ich ihn zum Domäincontroller heraufgestuft habe und dabei bei dcdiag nicht alles gepasst hat. Manche Services konnte er nicht laden und später habe ich auch noch einen Fehler in dem mmc-Manager gefunden. Im Prinzip läuft er aber jetzt auch ganz gut. Jetzt nochmal neu zu installieren geht leider nicht mehr, da meine Benutzer sonst die Vollkriese bekommen - haben jetzt alle ihre Konten schon neu eingerichtet. Symantec-Backup zickt noch weil der alte admin nicht mehr da ist, aber dass wird schon noch.

Ich melde mich wieder ob's mit dem booten geklappt hat.
Liebe Grüße
Bixi

powerboy

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Saturday, January 17th 2009, 11:10pm

Habe eine Frage zur Fertigstellung der CD..

@Fernando


Hallo...

wirklich ausführliche Anleitung zur Integration, ich hababer noch ne Frage.

-Du schreibst es muß in nLite die Option "bootfähiges Image" gewählt werden - wenn ich die CD aber ohne Diese Auswahl mit NERO brenne (Bootcd)
gehts so auch oder muß ich ein Image erstellen? *THIS*


Mfg Stefan

Fernando

Easy RAIDer

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Saturday, January 17th 2009, 11:52pm

@ powerboy:

Es ist mir nicht bekannt, dass man mit Nero auch eine bootfähige Image-Datei erstellen kann. Wenn das gehen würde, braucht man die ISO-Datei natürlich nicht unbedingt von nLite erstellen zu lassen.
Ich sehe jedoch keinen Grund dafür, das nicht von nLite machen zu lassen, zumal es sehr schnell geht. Noch einfacher ist es sogar, wenn man die ISO-Datei von nLite direkt auf die CD brennen lässt, denn dann benötigt man nicht einmal ein spezielles Brenn-Programm.

Gruß
Fernando
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powerboy

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Sunday, January 18th 2009, 12:54am

BootCD Erstellung

@Fernando


Hallo....

Ich habe mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt - ich will KEINE Iso erstellen, XP kann doch auch gebrannt werden, wenn keine ISO erstellt wird
also in nLite die Option NICHT gewählt wurde.(Hast Du doch auch schon im Inet gesehn - BootCD brennen mit Nero )
Wenn der Inhalt des "XP Ordners" mit NERO unter Angabe des Bootsektors für XP (iso, bin usw. )gebrannt wird, dann funktioniert die Installation auch.
Habe mit nLite noch nie eine bootbare ISO erstellt, mache es immer wie vor.

funzt die Integration der SATA-Treiber nun so auch?
- Oder soll ich mal ne "Testcd" machen?

MfG Stefan

rs90

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Sunday, January 18th 2009, 12:59am

Das würde so auch funktionieren.

Fernando

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Sunday, January 18th 2009, 1:07am

Hallo Stefan,
natürlich kannst Du die bootfähige XP-CD wie bisher von Nero (mit Hilfe der boot.bin) erstellen lassen. Die integrierten Treiber stören Nero nicht, aber nicht alles, was man "schon immer so gemacht hat", erweist sich bei nüchterner Betrachtung als der einfachste Weg zum Ziel.
Am Einfachsten lässt man den Inhalt des bearbeiteten Verzeichnisses direkt von nLite auf die CD/DVD brennen.
Gruß
Fernando
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Sunday, January 18th 2009, 2:28pm

Super, genau das hatte ich gesucht für mein P45 Board mit AHCI Einstellung im BIOS.
Gute Anleitung!

Nur ne Frage dazu:
  1. im Bereich "Treiber" den Knopf "Einfügen" drücken > "einzelner Treiber" > auf den Inhalt des o.g. Treiber-Ordners verweisen
  2. auf irgendeine der angezeigten INF-Dateien doppelklicken
  3. im sich öffnenden Popup-Fenster (s. Bild weiter unten) mit STRG+A alle Controller markieren > "OK" drücken
So wären einfach ALLE SATA/AHCI/RAID Treiber von ICH 7-10 drin dann, oder?
In meinem Fall würde es aber auch reichen nur den AHCI für ICH10 wählen bei einem P45 Board, wo RAID nie ein Thema sein wird?
Oder ist da eh egal ob da gleich alles drin und auch dann einfach am besten gleich alle markieren?

g-force

Gunnar

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Sunday, January 18th 2009, 3:19pm

Grundsätzlich kann man alle Treiber einbinden - aber Vorsicht!

Sollten sich aus irgendeinem Grunde dort auch 64bit-Treiber befinden,
dürfen diese nicht mit eingebunden werden - ausschließlich 32bit!

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Sunday, January 18th 2009, 4:53pm

Ach so ok danke. *THUMBS UP*
Nene habe nur das 32bit zip gesaugt von oben, dann kann ja nix schiefgehen.

Fernando

Easy RAIDer

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Sunday, January 18th 2009, 5:59pm

Nur ne Frage dazu:
  1. im Bereich "Treiber" den Knopf "Einfügen" drücken > "einzelner Treiber" > auf den Inhalt des o.g. Treiber-Ordners verweisen
  2. auf irgendeine der angezeigten INF-Dateien doppelklicken
  3. im sich öffnenden Popup-Fenster (s. Bild weiter unten) mit STRG+A alle Controller markieren > "OK" drücken
So wären einfach ALLE SATA/AHCI/RAID Treiber von ICH 7-10 drin dann, oder?
In dem Popup-Fenster stehen nicht verschiedene Treiber zur Auswahl, sondern verschiedene Controller, die von dem Intel Textmode-Treiber namens IASTOR.SYS unterstützt werden sollen.
Wenn Du alle Controller anklickst, erkennt die von Dir erstellte XP-CD alle gelisteten ICH7-10 AHCI- und RAID-Controller.
Die von g-force beschriebene Gefahr, dass man durch das Anklicken aller im Popup-Fenster aufgeführten Controller versehentlich nicht nur die 32bit-, sondern auch die 64bit-Version des Treibers integrieren könnte, besteht bei den Intel Textmode-Treibern zum Glück nicht, denn beide Versionen sind sauber voneinander getrennt und haben eine eigene Datei, die für die Textmode-Installation verantwortlich ist (Name: TXTSETUP.OEM).

Gruß
Fernando
@ alle Besitzer eines Systems mit NVIDIA nForce Chipsatz:
Wer für seinen nForce Chipsatz das bestmögliche Treiberpaket sucht, sollte sich mal >hier< (für Win7/Vista 32/64bit) oder >hier< (für Windows XP 32/64bit) umsehen.

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Tuesday, January 20th 2009, 6:00pm

Wollte dir nur meinen besten dank für den Thread aus Fedderwarden übermitteln. Und euch Jeveraner für das leckere Bier danken.


Mfg mofarunner